{"id":7,"date":"2015-05-20T14:22:35","date_gmt":"2015-05-20T12:22:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wallrabs.de\/?page_id=7"},"modified":"2019-07-10T18:54:25","modified_gmt":"2019-07-10T16:54:25","slug":"10-jahre-heimatverein","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wallrabs.de\/?page_id=7","title":{"rendered":"10 Jahre Heimatverein"},"content":{"rendered":"<p>Der Heimatverein Wallrabs wurde am 20. Januar 1995 auf Initiative von Klaus Kettner mit 30 Mitgliedern gegr\u00fcndet. Erste Vorsitzende war Regina M\u00fcller, ihr Stellvertreter Klaus Kettner. Der Verein nutzte die M\u00f6glichkeit \u00fcber ABM-Ma\u00dfnahmen die Vereinsarbeit zu aktivieren. Bringfriede Gr\u00f6ger und Anette Pfumfel waren nun die Ansprechpartner f\u00fcr Jung und Alt und organisierten<br \/>\nVeranstaltungen&nbsp;noch und noch. F\u00fcr Jeden war etwas dabei. F\u00fcr die&nbsp;Senioren gibt es seitdem den Mittwochnachmittag als festen Termin, inzwischen&nbsp;allerdings nur noch alle 14 Tage &#8211; ehrenamtlich organisiert. Auch die&nbsp;Kinder hatten ihre Vorteile. In den Ferien gab es f\u00fcr die&nbsp;Schulkinder ebenso eine Betreuung durch unsere ABM-Kr\u00e4fte.&nbsp;Durch die Sachkostenzusch\u00fcsse konnten zudem zahlreiche Projekte&nbsp;realisiert werden. So wurden 1995 das Backhaus und das Denkmal saniert.&nbsp;Eine Naturkatastrophe suchte das Dorf im Juni 1995 heim. Eine&nbsp;Wasserhose brachte soviel Wasser, dass es die Gr\u00e4ben nicht&nbsp;mehr fassen konnten. Die Dorfstra\u00dfe stand einen halben Meter unter&nbsp;Wasser. Auch einige tiefer gelegene H\u00e4user wurden in&nbsp;Mitleidenschaft gezogen. Besonders betroffen war das Haus von Uli&nbsp;Wessel. 1996 gab es nach 12 Jahren wieder die erste Kirmes.<\/p>\n<p>1999 h\u00e4uften sich die Ereignisse. Der Turm der Alten Schule&nbsp;bekam am 8.01.1999 eine neue Uhr. Der Glockenbrunnen wurde grundhaft&nbsp;erneuert. Am 30. April 1999 erfolgte dann durch den Superintendenten&nbsp;Dr. Hanspeter Wulff-Woesten und zahlreichen G\u00e4sten die&nbsp;Brunnenweihe. Ein weiterer H\u00f6hepunkt in diesem Jahr war der&nbsp;Besuch von Justizminister Otto Kretschmar am 7. Juli. Er brachte 4000 DM&nbsp;Lottomittel mit, die u.a. f\u00fcr die Herstellung einer&nbsp;Vereinsfahne aufgewendet wurden. Die Fahne ist nun schon 4 Jahre alt.<\/p>\n<p>Auch das Umfeld von Wallrabs tr\u00e4gt die Handschrift des&nbsp;Heimatvereins. Die Spazierg\u00e4nger wissen es zu&nbsp;sch\u00e4tzen.&nbsp;B\u00e4nke wurden an den Wanderwegen aufgestellt, Wegweiser&nbsp;angebracht, die Nonnesruh hergerichtet und vieles mehr. In der Alten Schule, die&nbsp;bis 1991 noch einen Kindergarten beherbergte, richtete der Verein ein&nbsp;Vereinszimmer ein. Hier finden seitdem neben den Vorstandssitzungen&nbsp;zahlreiche Veranstaltungen statt. Jeden 2. Mittwoch treffen sich die&nbsp;Senioren zum Kaffeenachmittag. Es finden regelm\u00e4\u00dfig&nbsp;Diavortr\u00e4ge, Buchlesungen, aktuell politische<br \/>\nVortr\u00e4ge und Bastelabende statt. Organisiert werden vom Heimatverein auch&nbsp;Busfahrten, Wanderungen, Museumsbesuche usw. J\u00e4hrlich findet&nbsp;im Sommer das Backhausfest statt, zu Pfingsten das Nonnesruhfest. Zu&nbsp;Ostern wird der Glockenbrunnen geschm\u00fcckt. Am Festumzug zum&nbsp;Theresienfest beteiligt sich der Verein mit einem eigenen prunkvoll&nbsp;geschm\u00fcckten Wagen. Gefeiert wird auch t\u00fcchtig: zum&nbsp;Fasching, zum Frauentag und zu Weihnachten. Vergessen werden auch nicht die&nbsp;Jubil\u00e4en unserer Mitglieder, ob runde Geburtstage oder&nbsp;silberne, goldene, diamantene und eiserne Hochzeiten.<\/p>\n<p>Aber nicht alles wurde bisher geschafft. Noch immer haben wir keine&nbsp;Heimatstube. Die n\u00f6tigen Zimmer sind da, werden aber vom&nbsp;Faschingsverein als Lager genutzt. Der B\u00fcrgermeister hat uns<br \/>\nvor Jahren schon Unterst\u00fctzung zugesagt, bisher aber ohne Erfolg.&nbsp;Auch die Au\u00dfenfassade unseres Vereinshauses ist unansehnlich&nbsp;geworden. Sie m\u00fcsste ausgebessert und gestrichen werden. Das Backhaus&nbsp;sieht von au\u00dfen sehr gut aus, der Ofen ist allerdings marode. Wir&nbsp;haben also in den n\u00e4chsten Jahren noch Einiges zu tun.<\/p>\n<p>Unerfreulich ist die Zerst\u00f6rungswut einiger Zeitgenossen. Am&nbsp;Schlimmsten haben sich einige Chaoten im Juli 2001 an der Nonnesruh zu&nbsp;schaffen gemacht. Schwere Bankteile wurden aus der Verankerung gerissen&nbsp;und im Umkreis von 200 Metern im Wald und den Wiesen verteilt. Die&nbsp;Reparatur nahmen Hansj\u00fcrgen Steglich und Hermann&nbsp;D\u00f6tsch vor.&nbsp;Auch unser Denkmal blieb nicht verschont. Der Kupferstern war Jemandem&nbsp;ein Dorn im Auge. Vermutlich mit gro\u00dfen Steinen oder schweren&nbsp;Holzlatten brachte man die Denkmalspitze zum Absturz. Inzwischen ist&nbsp;auch das Denkmal wieder i.O. Norbert End sei hier f\u00fcr seine&nbsp;M\u00fchen gedankt. Schon fast allt\u00e4glich sind die&nbsp;Schmierereien und Zerst\u00f6rungen an unseren B\u00e4nken. Eigentlich als&nbsp;Sitzgelegenheit zum Verweilen gedacht, nutzen doch wohl vermutlich&nbsp;Jugendliche Randalierer diese Objekte f\u00fcr Ihre Kraft\u00fcbungen.&nbsp;Dagegen ist das Verr\u00fccken von B\u00e4nken noch harmlos.&nbsp;Schlimmer sind die abgerissenen oder zerbrochenen R\u00fcckenlehnen. Hinzu&nbsp;kommt der Unrat, der an einigen Sitzgruppen liegen gelassen wird. Auch unsere&nbsp;Wald- und Wiesenwege werden zusehends schlechter. An Wochenenden und zu&nbsp;Feiertagen wird unsere Flur zur Motorcrossstrecke. Auch Wallrabser sind&nbsp;dabei. Selbst die Mittagsruhe wird missachtet.<br \/>\nIch frage hier: Muss das sein? Wenn Sie das auch st\u00f6rt,&nbsp;dann reden Sie dar\u00fcber &#8211; mit Ihren Nachbarn, Kindern<br \/>\nund Enkelkindern.<\/p>\n<p>Ich habe einen Traum, der zur Wirklichkeit werden kann &#8211; In&nbsp;Wallrabs f\u00fchlen sich alle wohl. Helfen Sie mit.<\/p>\n<p>Ralf Bumann<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Heimatverein Wallrabs wurde am 20. Januar 1995 auf Initiative von Klaus Kettner mit 30 Mitgliedern gegr\u00fcndet. Erste Vorsitzende war Regina M\u00fcller, ihr Stellvertreter Klaus Kettner. Der Verein nutzte die M\u00f6glichkeit \u00fcber ABM-Ma\u00dfnahmen die Vereinsarbeit zu aktivieren. 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