{"id":13,"date":"2015-05-20T14:39:41","date_gmt":"2015-05-20T12:39:41","guid":{"rendered":"http:\/\/www.wallrabs.de\/?page_id=13"},"modified":"2018-07-05T13:56:55","modified_gmt":"2018-07-05T11:56:55","slug":"wallrabs-einst-und-jetzt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.wallrabs.de\/?page_id=13","title":{"rendered":"Wallrabs einst und jetzt"},"content":{"rendered":"<p>Wallrabs ist ein Stadtteil der S\u00fcdth\u00fcringischen Kreisstadt Hildburghausen.&nbsp;Man kann schon stolz sein in einem Dorf zu wohnen, das im Jahr 2019 1111 Jahre alt ist. Nur wenige Orte in der&nbsp;ehemaligen Pflege Coburg k\u00f6nnen so ein Alter vorweisen. Das f\u00fchrt dazu, dass sich um die Gr\u00fcndung des Ortes, der Namensgebung und&nbsp;Geschichte so allerlei Sagen ranken, die alle wohl einen Kern Wahrheit<br \/>\nbeinhalten, aber doch nicht immer so historisch belegbar sind. So ist&nbsp;es auch mit Wallrabs, seiner Namensgebung und Entstehung. Dass Alter&nbsp;des Ortes wird mit einer Urkunde vom 9. Juli 908 belegt, die im&nbsp;bayrischen Hauptstaatsarchiv in M\u00fcnchen aufbewahrt wird. Sie&nbsp;ist in lateinischer Sprache auf Pergament abgefasst und besagt im&nbsp;Wesentlichen folgendes: &#8222;Der letzte Karolinger Ludwig das Kind schenkte&nbsp;dem Kaplan Martin des ostfr\u00e4nkischen Herzogs und Markgrafen&nbsp;Purchard auf Bitten des Herzogs und des k\u00f6niglichen&nbsp;Ministerialen Chuonrat das K\u00f6nigsgut in loco Walahrames-winida im Gau&nbsp;Grabfeld zu freiem Eigen. Ausgestellt ist das Dokument in Tribur.<br \/>\nUm den Ursprung des Namens zu erkl\u00e4ren, hat man den Namen = Walarameswinida auseinander dividiert&nbsp;und dabei folgende Feststellung getroffen: Wal; alt hochdeutschen bedeutet Wahlstatt = Leiche- oder Schlachtfeld, ram =&nbsp;alt hochdeutsch = raben = der raben Rabe, daher Walahram, Walram = Rabe des&nbsp;Schlachtfeldes winida = winid ;der Wende;&nbsp;so ergibt der Name Walahrameswinida = zu den Wenden des Walram.<br \/>\nIm Jahre 531, dem Sturz des Th\u00fcringer K\u00f6nigreichs durch die vereinigten&nbsp;Franken und Sachsen fiel S\u00fcdth\u00fcringen an Franken. In der Folgezeit drangen&nbsp;fr\u00e4nkische Edelleute auf der uralten Stra\u00dfe an der&nbsp;heutigen Feste Heldburg und am Straufhain vorbei entweder \u00fcber den&nbsp;Wachtelrangen durch das J\u00f6rgental oder den Stressenh\u00e4user&nbsp;Grund zur Werra vor, um hier St\u00fctzpunkte zu errichten. Ein&nbsp;k\u00f6niglicher Dienstmann mit dem Namen Walram legte einen&nbsp;befestigten Meierhof an und holte dann slawische Wenden, die nach 600&nbsp;aus dem Itzgrund \u00fcber die Gruber H\u00f6he bis in die Eisfelder H\u00f6he vorstie\u00dfen, als Arbeiter und Hintersassen&nbsp;heran. Die Wenden siedelten sich ihrer v\u00f6lkischen Eigenart entsprechend&nbsp;in der Rundlingsform an mit der Weth &#8211; dem Dorfteich &#8211; in der Mitte.<br \/>\nWer das heutige Alt-WalIrabs genau betrachtet, kann das heute noch feststellen.&nbsp;F\u00fcr das Dasein der Wenden zeugen zwei eindeutige Beweise. Beim Bau der&nbsp;Marienstra\u00dfe im Jahre 1824 wurden am Fu\u00dfe des Stadtberges slawische Gr\u00e4ber mit&nbsp;den typischen Grabbeigaben entdeckt. Den sichersten Beweis liefert der&nbsp;Ortsname selbst, denn er bedeutet: Zu den Wenden des Walram.<br \/>\nAls \u00e4lteste Besitzherren unserer Gegend werden gew\u00f6hnlich die Grafen von Wildberg genannt, deren Burg&nbsp;in den Ha\u00dfbergen thronte. Konrad von Wildberg unterfertigte 1279 im Steinhaus (Rathaus) zu Hildburghausen eine Urkunde,&nbsp;mit der er den Zehnt zu Siegehards (Siegritz) dem Kloster Trostadt vermachte.&nbsp;M\u00f6glich ist aber auch eine Zugeh\u00f6rigkeit zu Henneberg-Coburg, das im 13. Jahrhundert bis an den Straufhain mit&nbsp;Umgebung vorr\u00fcckte.<br \/>\nErst 1312 gibt es klare Angaben. Da war Landesherr der Pflege Coburg Graf&nbsp;Bertold VII von Henneberg-Schleusingen, der 1324 Hildburghausen die Stadtrechte&nbsp;verlieh.Im Mittelalter vollzogen sich dauernde Besitzver\u00e4nderungen durch Kauf, Tausch, zumeist aber durch&nbsp;Heirat. So stand Hildburghausen mit Wallrabs kurze Zeit unter Brandenburg und&nbsp;unter der Burggrafenschaft N\u00fcrnberg. 1374 fielen die \u00c4mter Heldburg, Hildburghausen, Eisfeld und Ummerstadt als Heiratsgut&nbsp;an den Landgrafen Balthasar von Th\u00fcringen. Ab 1586 bestand das&nbsp;Herzogtum Coburg. Zu diesem geh\u00f6rte dann das Amt Heldburg mit der Cent Hildburghausen. Die Cent umfasste 23 Ortschaften, darunter auch Wallrabs. Die Verordnungen der Regierung wurden vom Schosser zu Heldburg an die Centgrafen (Richter und Verwalter) weitergeleitet.&nbsp;Erst 1640 wurde Hildburghausen dann eigenes Amt mit einem Amtsverwalter.<br \/>\nWallrabs war urspr\u00fcnglich ein reines Bauerndorf. Die Flur, arm an Wiesen und Wald, verteilte sich auf 12 \u00bd geringe G\u00fcter von schlechter Bodenqualit\u00e4t. Die G\u00fcter bewirtschafteten unfreie Bauern, sie standen zu gr\u00f6\u00dften Teil unter fremder Lehnsherrschaft. Vor der Reformation unterhielt das Kloster Trostadt einen Lehenshof in Wallrabs, seine 2 \u00bd G\u00fcter \u00fcbernahm dann Wilhelm von He\u00dfberg. Das 1530 von den Landst\u00e4nden konfirmierte und 1570 renovierte Erbbuch des Amtes Heldburg nennt als weitere Lehensherren die Adligen von Heldritt.Die Pfarrei B\u00fcrden besa\u00df \u00be eines Gutes, die Vikarei &#8222;Unsere lieben Frauen&#8220; zu Hildburghausen verf\u00fcgte \u00fcber 2 G\u00fcter und \u00be eines Gutes, der Gotteskasten zu Hildburghausen ebenfalls \u00fcber Felder und Wiesen. Die Heldritter Adligen galten vor 1700 als Lehensherren von 6 \u00bd G\u00fctern. Der Hauptmann Erdmann Bernhard von und auf Heldritt borgte von der Stadt Hildburghausen 400 Reichstaler und verpf\u00e4ndete daf\u00fcr das H\u00f6hns- und D\u00f6pperts-Gut. Der Stadtrat konnte so als zeitweiliger Lehensinhaber diese G\u00fcter Wallrabser B\u00fcrgern \u00fcbergeben.<br \/>\n1702 kaufte von Wallbrunn, Hofmarschall des Herzogs zu Hildburghausen, von den Heldrittern die Lehen. 1710 aber gingen dieselben G\u00fcter an den Stadtrat von Hildburghausen \u00fcber. Die Stadt war jetzt rechtm\u00e4\u00dfige Lehensherrschaft mit allen Gerechtigkeiten. So mussten die Wallrabser gem\u00e4\u00df dem Schankrecht ihr Bier nur von Hildburghausen beziehen. Die Vogteilichkeit berechtigte die Stadt zur Gerichtsbarkeit \u00fcber leichte F\u00e4lle wie Grenzstreitigkeiten, Hausbeschwerden und dgl., w\u00e4hrend im \u00dcbrigen die Bauern centbar waren, d.h. dem Centgericht Hildburghausen unterstanden, zu dem sie auch einen Sch\u00f6ffen zu entsenden hatten.<br \/>\nDer Stadtrat verpflichtete im Dorf einen Lehensschulthei\u00dfen, der als Mittelsmann neben einer geringen Steuer den Erbzins einzutreiben hatte. Jede Ver\u00e4nderung musste vom Lehensschulthei\u00dfen dem Stadtrat zum Eintrag ins Lehenbuch mitgeteilt werden.<br \/>\nGenau so interessant ist die Bezeichnung der vorhandenen G\u00fcter, sprich Bauernh\u00f6fe. Wir kennen da das Dietz-Gut, das D\u00f6pperts-Gut, das Fenn-Gut, das H\u00f6hn-Gut, das H\u00fctters-Gut, das Schlimmbachsgut und das Christophels-Gut.<br \/>\nDie damaligen Flurnamen zeigen uns, wie sich doch viele bis heute erhalten haben. Die Akte B 117 des Hildburgh\u00e4user Ratsarchivs gibt mit der Aufz\u00e4hlung der Lehensg\u00fcter eine Lagebezeichnung der \u00c4cker und wiesen: Strick\u00e4cker, Grie\u00df, auf dem Hopfenberg, auf dem Schlag, Hopfrangen, H\u00f6llgrund, Wasser\u00e4cker, G\u00fcckelsrain, Gewend, im Graben, G\u00e4ns\u00e4cker, Pfersdorfer Berg, oberer Grund, mittlerer Grund, krummer Weg, Weidig, kalter Berg, Hasenleite, Donnersgrube, Hirtenwiese, Teichental, d\u00fcrre Wiese, Baumgarten, Steinr\u00fccken, Fr\u00f6schwiese, Siegenhak, bei der Ga\u00df, Eichlein, Kr\u00f6tenbeet, Zagel\u00e4cker, V\u00f6glerts, Leimengruben, Rodenbirnbaum\u00e4cker.<br \/>\nUm die Mitte des 19. Jahrhunderts z\u00e4hlte Wallrabs 207 Einwohner. Sie bewirtschafteten 416 Ar. (gegen 500 Morgen) Feld, Wiesen und Wald. Die Schafzucht wurde stark betrieben, werden doch neben 92 Rindern, 73 Schweinen, 39 Ziegen immerhin 119 Schafe aufgef\u00fchrt. Die Koppelhut reichte \u00fcber den Stadtberg bis ins J\u00f6rgenthal. Auch die Marderwiese geh\u00f6rte zur Hut.<br \/>\nDie H\u00f6rigkeit der Wallrabser Bauern dauerte immerhin bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts. Erst nach 1874 wurden die Bauern &#8222;frei&#8220;, als die b\u00e4uerlichen Feudallasten aufgehoben wurden. Mittlerweile hatten die Maschinen ihren Siegeszug angetreten und die Industrialisierung eingeleitet. Damit vollzog sich auch eine Struktur\u00e4nderung in der Wallrabser Bev\u00f6lkerung. Die b\u00e4uerliche Schicht trat zur\u00fcck. Arbeiter, Handwerker und Angestellte machten nun den Hauptteil der Einwohnerschaft aus, bedingt auch durch die N\u00e4he zur Stadt. Wallrabs ist fast mit der Stadt zusammen gewachsen. 1923 wird gegen den Willen der Wallrabser die Eingemeindung vollzogen. Diese w\u00e4hrte aber nur ein Jahr. Danach erlangte Wallrabs, wie auch H\u00e4selrieth, Birkenfeld, He\u00dfberg und Weitersroda, seine Selbst\u00e4ndigkeit zur\u00fcck.<br \/>\nDie Wallrabser Dorfordnung aus dem Jahre 1602 regelte das nachbarliche Verhalten in der Gemeinde. Jeder sollte R\u00fccksicht auf die Feldfrucht des anderen nehmen, nicht mehr fremde Wiesen betreten oder dar\u00fcber fahren, wenn das Heu gemacht wurde. Dasselbe galt f\u00fcr fremde \u00c4cker, wenn das Getreide lag. Wurde Vieh zur Weth getrieben, so war darauf zu achten, dass kein Schaden<br \/>\nentstand. Wer dagegen verstie\u00df, hatten den Schaden zu ersetzen und noch einige Schilling in die Gemeindkasse zu zahlen. Jedes Gemeindmitglied war verpflichtet, den mit dichtem Gestr\u00fcpp oder einem Baumstreifen beiderseits ums\u00e4umten Landwehrgraben ausr\u00e4umen und fegen zu helfen, so oft es n\u00f6tig war. Die Wallrabser Grenzstrecke reichte bis an die Leimriether Versteinung. F\u00fcr die Aufnahme in den Ort wurde ein Nachbargeld erhoben, das 35 Gulden betrug, und beim Wegzug musste ein Abschiedsgeld von 12 Gulden berappt werden.<br \/>\nDie Instandhaltung der Wege war eine Angelegenheit aller Nachbarn. Wenn aufgerufen wurde, Steine zur Auff\u00fcllung der schadhaften Stellen zu fahren, musste jeder dem Gebot folgen. Den K\u00fchbauern war gestattet, die H\u00e4lfe eines Pferdegeschirrs zu laden. Interessant auch eine weitere Regelung: Sa\u00dfen die M\u00e4nner nach Feierabend bei Bier oder Wein, so durften sie nur friedliche Gespr\u00e4che<br \/>\nf\u00fchren.&amp;nbsp;Fing jemand einen Streit an, musste er das Zechengelage bezahlen.<br \/>\nEinst pilgerten Wallfahrer, von Hildburghausen kommend, auf dem Steinernen Weg zur Nokolaus- oder Niclaskapelle kurz vor Alt-Wallrabs. Hier legten sie am Altar des Besch\u00fctzers der Wanderer und Reisenden ihre Spenden nieder und labten sich an dem frischen Quellwasser, das vor dem Kirchlein aus 2 R\u00f6hren in eine m\u00e4chtige Steinschale sprudelte. Dann zogen sie durch die Weing\u00e4rten hinauf zur &amp;#8222;Kapelle der heiligen Ottilie&amp;#8220;, die Patronin der Augenkranken. Die Kapelle wurde noch 1528 erw\u00e4hnt. Dann verfiel sie. Die Steinquader fanden Verwendung zum H\u00e4userbauen, so unter anderem auch zum Bau der Gastwirtschaft &#8222;Ha\u00dffurther&#8220; und des Kreisamtes in Hildburghausen.<br \/>\nDer Berg, auf dem heute noch geringe Rudere des Heiligtums zu sehen sind, hie\u00df urspr\u00fcnglich Questenberg. Die Dorfleute tauften ihn um in Attelsberg (Ottilienberg). Heute ist es der H\u00e4selriether Berg.<br \/>\nDie Wallrabser wurden 1721 eingepfarrt in die Weisenhaus-Gemeinde der Hildburgh\u00e4user Neustadt, die nach der Vereinigung der Protestanten mit den franz\u00f6sischen Reformierten 1774 die uniirte Kirche (heute Apostelkirche) weihte. Die Kinder von Wallrabs besuchten seit 1847 bis zur Aufl\u00f6sung des Lehrerseminars im Jahre 1928 die so genannte \u00dcbungsschule in Hildburghausen. Bereits 1847 hatte man den Gedanken einer eigenen Schule in Wallrabs gehabt. Das 1823 erbaute Gemeindehaus war daf\u00fcr geeignet. Aber erst 1928 wurde der Wunsch zur Wirklichkeit. Bis 1945 gingen die Kinder in Wallrabs zur Schule.<br \/>\nIm Gemeindehaus arbeitete im Erdgescho\u00df ein Schmied, der f\u00fcr die b\u00e4uerliche Struktur der Gemeinde wohl der wichtigste Handwerker war. 1866 wurde in das Geb\u00e4ude eine Hirtenwohnung eingebaut, in der auch mittellose alte Leute Unterkunft fanden.<br \/>\n\u00dcber das Alter des Glockenbrunnens am Dorfplatz, der nach einem Eintrag in Dorfbuch 1799 umbaut und mit der Steinkr\u00f6nung versehen wurde, l\u00e4sst sich leider nichts sagen.<br \/>\nVerheerend wirkte sich der 30-j\u00e4hrige Krieg im Werratal aus. Er brachte dauernde Einquartierungen von Freund und Feind mit sich, Beschaffung von Lebensmitteln f\u00fcr die Truppen, Futtermitteln f\u00fcr die Pferde, Erpressung von Ranzionen und Kontributionen. In der Dorfflur aufgefundene Hufeisen sollen von Kroatenpferden herr\u00fchren. 1637 bezog der kaiserliche General Isolani mit einem Regiment Kroaten Quartier in Hildburghausen und Umgebung. Was die Bauern s\u00e4ten, ernteten die verwilderten S\u00f6ldnerscharen. Das letzte St\u00fcck Vieh wurde aus den St\u00e4llen gerissen, so dass sich mancher Bauer selbst vor den Pflug spannen musste, wenn er es noch vermochte. Viele \u00c4cker lagen brach und verunkrauteten. 1635 herrschte solche Hungersnot, dass die Bauern Baumrinde zu Mehl verrieben und Katzen, Hunde, Eicheln und Gras verzehrten. Dazu kam noch die schlimmste Krankheit der damaligen Zeit, die Pest. Die Bev\u00f6lkerung wurde dadurch stark dezimiert. Lebten zu Beginn des Krieges in Wallrabs noch 100 Menschen, so waren es 1650 nur noch ca. 60. 8 G\u00fcter lagen w\u00fcst. Von dieser schweren Heimsuchung erholte sich das Land nur schwer.<br \/>\n1806 trat das Herzogtum Hildburghausen dem Rheinbund bei. Das Herzogtum hatte dazu ein Kontingent von 200 Mann zu stellen, unter denen sicherlich auch junge Wallrabser vertreten waren. Im Befreiungskampf gegen Napoleon im Jahre 1813 k\u00e4mpfte das Hildburgh\u00e4user Kontingent dann unter Feldmarschall Bl\u00fccher gegen Napoleon. In den Jahren 1814 und 1815 beherbergte unsere Gegend durchziehende Preu\u00dfen, \u00d6sterreicher und starke Abteilungen russischer Truppen. Die russischen Truppen wurden als Landesbefreier begeistert empfangen. Auf das teure Jahr 1847, wo das Brot mehr als einen Gulden kostete und durch das Amt f\u00fcr das Dorf f\u00fcr 600 Gulden Getreide aus Odessa beschafft werden musste, folgte ein politisch bewegtes Jahr. Wie in allen anderen Orten, stellte auch Wallrabs 1848 eine B\u00fcrgerwehr auf mit 30 Mann Garde und 10 Mann Musik, ausger\u00fcstet durch die Gemeinde mit langen Spie\u00dfen. Wenn auch in Hildburghausen nicht der Brennpunkt der Revolution war, nahmen die Wallrabser Bauern doch an dem Hildburgh\u00e4user &#8222;Revoluti\u00f6nchen&#8220; teil. Am 6. Oktober fand eine Demonstration vor dem Rathaus statt, die der gewaltsamen Befreiung des inhaftierten Dr. Eugen Huhn galt. Der fanatische Republikaner Dr. Huhn war ein Mitarbeiter von Joseph Meyer und brachte das &#8222;Freie deutsche Volksblatt&#8220; heraus. Die Freilassung erfolgte, nachdem Joseph Meyer 400 Gulden als Sicherungsbetrag hinterlegte.<br \/>\nDer Aufstand hatte b\u00f6se Folgen. 116 Mann &#8222;Strafbayern&#8220; r\u00fcckten in Wallrabs ein, nahmen den Bauern die Waffen weg und quartierten sich f\u00fcr l\u00e4ngere Zeit ein. Das war wiederum eine schwere Belastung f\u00fcr den Ort, mussten doch die Quartierleute die Verpflegung tragen.<br \/>\nDer 2. November 1858 war ein bedeutungsvoller Tag f\u00fcr die Bewohner des Dorfes. Fuhr doch der erste Zug mit 6 Wagen durch das Werratal. Er brachte unserem Gebiet den Anschluss an das entstehende Eisenbahnnetz und schuf damit die Voraussetzungen f\u00fcr die Entwicklung einer Industrie und eine wesentliche Belebung des Handels. 1888 fuhr dann das Schmalspurb\u00e4hnchen nach<br \/>\nLindenau-Friedrichshall durch Neu-Wallrabs direkt an den Fenstern der Anwohner der R\u00f6mhilder Stra\u00dfe vorbei.<br \/>\nDie beiden Weltkriege legten den Wallrabsern schwere Opfer auf und brachten uns\u00e4gliches Leid mit sich. Zwar blieben sie von dem Bombenangriff auf Hildburghausen am 23. Februar<br \/>\n1945 und der Beschie\u00dfung am 7. April verschont, aber sonst hatten sie die furchtbaren Folgen des 2. Weltkrieges in all ihren Auswirkungen zu tragen.<br \/>\nAls Anfang April 1945 Hildburghausen und die umliegenden Ortschaften von amerikanischer Artillerie beschossen wurden, fl\u00fcchteten die Wallrabser in ihre Keller oder in den Wald. Dem Umstand, dass sich bei der Einnahme des Ortes kein deutscher Soldat mehr darin befand, ist es zu&amp;nbsp; verdanken, dass die Gemeinde keinerlei Schaden erlitt. Um Quartier f\u00fcr die amerikanischen Truppen frei zu machen, mussten die Einwohner der R\u00f6mhilder Stra\u00dfe, der Dorfstra\u00dfe und am Gries innerhalb einer Viertelstunde die Wohnungen verlassen.<br \/>\nEnde Juni 1945 zog die amerikanische Truppe ab und die Rote Armee r\u00fcckte ein. Es kam wieder neues Leben in die Wirtschaft. Die Betriebe nahmen wieder die Arbeit auf. Es wurde<br \/>\nwieder aufger\u00e4umt; Stra\u00dfen und Br\u00fccken wieder gangbar gemacht.<br \/>\nInfolge des Mangels an Lehrkr\u00e4ften mussten die Wallrabser Kinder zun\u00e4chst wieder in Hildburghausen zur Schule gehen. In Wallrabs selbst wurde als erste Einrichtung der Kindergarten wieder er\u00f6ffnet und zwar nebenan in der so genannten FDJ-Bude.<br \/>\nAm 3. Mai 1945 wurde Herr Robert M\u00fcller durch den Landrat zum B\u00fcrgermeister von Wallrabs ernannt und eingesetzt. Da kein \u00f6ffentliches Geb\u00e4ude zur Unterbringung des B\u00fcrgermeisteramtes vorhanden war, erfolgte die Einrichtung des Amtszimmers in der Wohnung des B\u00fcrgermeisters. Daneben gab es noch einen Rechnungsf\u00fchrer, Herr Gotfried D\u00f6tsch, eine Schreibhilfe, Frau Herta Veit, und einen Ortsdiener, Herr Edwin R\u00fcttinger. Am 29.9.1945 wurde der ernannte Gemeinderat in &#8222;Aktionsausschuss&#8220; umbenannt.<br \/>\nDa gro\u00dfe Not zu \u00fcberwinden war und buchst\u00e4blich aus dem Nichts heraus dringendste Probleme gel\u00f6st werden mussten, wurde am 30.11.1945 die &#8222;Th\u00fcringen-Aktion gegen Not&#8220; ins Leben gerufen und ein&nbsp;entsprechender Ausschuss zur Leitung der Aktion gebildet. Zum ersten Mal wurde ein Plan f\u00fcr die Landwirtschaft aufgestellt. Die Ablieferung der Landwirtschaftlichen Produkte machte gro\u00dfe Schwierigkeiten, weil der Fl\u00e4chenplan von den Nazis verf\u00e4lscht war und die angegebene Nutzfl\u00e4che gr\u00f6\u00dfer war, als die Gemeinde tats\u00e4chlich in Besitz hatte. So kam es, dass im Herbst 1946 mancher Bauer sogar sein Saatgetreide und sein Brotgetreide f\u00fcr den Eigenbedarf zur Ablieferung bringen musste.<br \/>\nDas politische Leben innerhalb der Gemeinde kam wieder in Gang. Bereits im September 1945 bildeten sich die Ortsgruppen der KPD und der SPD. Die \u00fcbrigen Parteien, CDU und LDP, bildeten sich erst kurz vor der Wahl, die am 8. September 1946 stattfand. In den neu gew\u00e4hlten Gemeinderat zogen 15 Wallrabser ein. Im April 1946 schlossen sich die beiden Arbeiterparteien zur SED zusammen.<br \/>\nInfolge des Krieges gab es gro\u00dfen Mangel an Bekleidung, Schuhen und Heizmaterial. Da es keine Kohlen gab, musste Holz versch\u00fcrt werden. Der Winter 1946\/47 brachte lange gro\u00dfe K\u00e4lte. Danach folgte anhaltende Trockenheit. Die Ernte war schlecht. Durch die Trockenheit ging viel junger Wald kaputt und musste abgeholzt werden. Heu und Stroh wurden knapp.<br \/>\n1949 gab es erneut eine lang anhaltende Trockenheit in deren Folge von H\u00e4selrieth kein Wasser mehr kam. So griff die Gemeinde zur Selbsthilfe und benutzte den Glockenbrunnen zur Wasserversorgung. Es wurde mit einer Pumpe Wasser ins Leitungsnetz gedr\u00fcckt. Weiter wurde der Flutgraben ausgehoben und der Schulanbau in Angriff genommen.<br \/>\nBei den Kommunalwahlen am 15. Oktober 1950 wurden erstmalig die in der nationalen Front vereinigten Kandidaten auf eine Liste gesetzt und gew\u00e4hlt. Die neue Gemeindevertretung war 12 Mann stark. Am 15.12.1950 w\u00e4hlte der Gemeinderat einstimmig Gerhard Wiegand zum B\u00fcrgermeister.<br \/>\n1951 z\u00e4hlte die Gemeinde 810 Einwohner. Die Gesamtfl\u00e4che betr\u00e4gt 352 ha, davon 200 ha landwirtschaftliche Nutzfl\u00e4che, 108 ha wird forstwirtschaftlich genutzt, der Rest sind Wege, Stra\u00dfen und Pl\u00e4tze.<br \/>\nAm 23.10.1951 fasste die Gemeindevertretung den Beschluss, die Schule in Wallrabs, die in 2 Klassen das 1. bis 4. Schuljahr erfasste, aufzul\u00f6sen und die Schulkinder nach Hildburghausen einzuschulen. Damit konnte die Bildungs- und Erziehungsm\u00f6glichkeit wesentlich verbessert werden. Die freigewordenen Klassenzimmer wurden f\u00fcr den Kindergarten und ein Jugendheim genutzt. Auch das B\u00fcrgermeisteramt konnte nunmehr in das \u00f6ffentliche Geb\u00e4ude verlegt werden.Der Anbau an die Schule wurde 1952 fertig gestellt. Bereits 1950 stand die Eingemeindung von Wallrabs nach Hildburghausen auf der Tagesordnung und wurde mit gro\u00dfer Mehrheit abgelehnt. Auch 1956 gab es daf\u00fcr keine Zustimmung.<br \/>\nAm 23. Juni 1957 fanden wieder Wahlen zur Gemeindevertretung statt. Im Zuge der weiteren Demokratisierung und im Interesse einer breiten Mitarbeit der Bev\u00f6lkerung an der Lenkung und Leitung des Staates wurden dabei nunmehr 21 Abgeordnete gew\u00e4hlt. In dieser Zeit musste sich die Gemeindevertretung verst\u00e4rkt den Landwirtschaftsfragen zuwenden. Die volle Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Fl\u00e4chen war kaum noch zu garantieren, da durch \u00dcberalterung die landwirtschaftlichen Betriebe in ihrer Produktivit\u00e4t immer mehr zur\u00fcckgingen. Die Zahl brachliegender Fl\u00e4chen nahm zu. Hinzu kam, dass die modernen Produktionsmittel und die Notwendigkeit einer Erh\u00f6hung der Produktion im Interesse einer stabilen Versorgung der Bev\u00f6lkerung mit Nahrungsg\u00fctern und der Industrie mit Rohstoffen dr\u00e4ngten. Das war unter den Bedingungen einer kleinb\u00e4uerlichen Produktion nicht durchf\u00fchrbar, und es dr\u00e4ngte nach einer Umwandlung zur modernen Gro\u00dfproduktion unter sozialistischen Bedingungen. Die Bauern lehnten jedoch die Bildung einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft vorerst noch ab. In einer Sitzung der Gemeindevertretung am 24.8.1958 befasste sich die Gemeindevertretung abermals mit der Perspektive der Landwirtschaft. Dabei wurde klar herausgestellt, dass der Ausweg aus der entstandenen Lage nur die Bildung einer LPG sein kann. Nach zahlreichen individuellen Diskussionen und beharrlicher \u00dcberzeugungsarbeit kam es dann am 25.9.1959 zur Gr\u00fcndung einer LPG. Die junge Genossenschaft gab sich den Namen &#8222;LPG 10. Jahrestag&#8220; Hildburghausen und Umgebung.<br \/>\nIm Fr\u00fchjahr 1960, als die durchg\u00e4ngige sozialistische Umw\u00e4lzung in Angriff genommen wurde, gelang es, alle Betriebe mit \u00fcber 1 ha landwirtschaftlicher Nutzfl\u00e4che zur genossenschaftlichen Arbeit zu gewinnen. Im Ort gr\u00fcndete sich eine 2. LPG, die nach dem Typ I arbeitete. Die Lebensf\u00e4higkeit dieser LPG war von vorneherein in Frage gestellt, so dass bald danach der Anschluss an die LPG &#8222;10. Jahrestag&#8220; erfolge. Als sich im Mai 1968 dann die LPG &#8222;Am Goldbach Hildburghausen mit der LPG &#8222;10. Jahrestag&#8220; zusammenschloss, war der endg\u00fcltige Schritt zu einem leistungsf\u00e4higen sozialistischen Betrieb getan, der neben der tierischen und pflanzlichen Produktion auch eine moderne Gew\u00e4chshausanlage in Betrieb nahm.<br \/>\nDanach hat sich die Organisationsform, infolge ver\u00e4nderter Bedingungen noch mehrfach ge\u00e4ndert. Dien Landwirtschaft teilte sich in die LPG Pflanzenproduktion Beinerstadt und die LPG Tierproduktion Pfersdorf.<br \/>\nGro\u00dfe Anstrengungen wurden im Jahre 1969 gemacht, um mit Hilfe des NAW unser Dorfbild zu versch\u00f6nern.Erw\u00e4hnenswert sei hier nur der B\u00fcrgersteig entlang der R\u00f6mhilder Stra\u00dfe.<br \/>\nAm 1 Januar 1969 kamen H\u00e4selrieth und Wallrabs zur Kreisstadt, kurze Zeit sp\u00e4ter auch Birkenfeld. Heute geh\u00f6ren zu Hildburghausen auch Ebenhards, Leimrieth, H\u00e4selrieth, Weitersroda, B\u00fcrden, Pfersdorf und Gerhardsgereuth. Ihre Eigenst\u00e4ndigkeit gaben sie 1994 auf.<br \/>\nKommunalpolitik wird heute in der Stadt gemacht. Immer wieder haben sich auch Einwohner des Ortsteiles Wallrabs beteiligt. Aus Wallrabs ist seit 1999 Ralf Bumann im Stadtrat Hildburghausen. An seiner Seite standen von 1999 bis 2004 auch Dr. Karl Dransfeld und Hansj\u00fcrgen Steglich. Hansj\u00fcrgen Steglich war bis Mitte 2004 auch Ortssprecher f\u00fcr Wallrabs.<br \/>\nDie politischen Wende 1989 ging auch an Wallrabs nicht spurlos vor\u00fcber. Viele Einwohner mussten sich neue Arbeitsstellen suchen. Die Landwirtschaft wird heute privat betrieben. Gro\u00dfe Betriebe existieren nicht mehr. Die Gew\u00e4chsh\u00e4user der G\u00e4rtnerei sind fast leer. Die Kuhst\u00e4lle an der R\u00f6mhilder Stra\u00dfe sind fort. Zu finden sind dort nun ein Holzhandel, eine Tiefbaufirma, Auto- und Motorradwerkst\u00e4tten, Getr\u00e4nkehandel, Planungsb\u00fcros, Landmaschinenhandel, Fris\u00f6r, Elektroger\u00e4tehandel, ein Telefonladen und ein Discountmarkt. Gegen\u00fcberliegend stehen eine Tankstelle und ein<br \/>\nAutoteileh\u00e4ndler. Zu finden sind auch zwei Tischlereien und eine Malerfirma. An Gastst\u00e4tten bestehen der&#8220;Ha\u00dffurther&#8220;, das &#8222;Spundloch&#8220; und die Bikerkneipe &#8222;Route 66&#8220;. An der &#8222;Alten<br \/>\nG\u00e4rtnerei&#8220; im Stressenh\u00e4user Grund und an der &#8222;Roten Leite&#8220; entstanden neue Wohnanlagen. Die R\u00f6mhilder Stra\u00dfe wurde grundhaft ausgebaut. Am neuen Abwasserkanal, Stra\u00dfenbeleuchtung und Gehwegbau hat die Stadt Hildburghausen die Anlieger finanziell beteiligt.<br \/>\nIm Jahre 2005 wurde in der Wallrabser Stra\u00dfe&amp;nbsp;der Abwasserkanal neu verlegt. Anschlie\u00dfend bekam die Stra\u00dfe einen neuen Belag. Die Gehwege wurden leicht geschottert.Ob Wallrabs jemals in das Dorferneuerungsprogramm des Freistaates Th\u00fcringen kommt, ist fraglich. Aufgrund zahlreicher B\u00fcrgerproteste, die hohe Eigenbeteiligungen f\u00fcrchten, ist wohl eher nicht damit zu rechnen. Dennoch ist die Stadtverwaltung bestrebt, Wallrabs f\u00fcr 2007\/2008 in das F\u00f6rderprogramm zu bekommen. Das Backhaus, insbesondere der Bockofen, die Alte Schule, die Wieth und der Dorfplatz sind sanierungsbed\u00fcrftig. Immer wieder wird von den Wallrabsern auch die Befestigung der Gehwege gefordert. Ohne Zuschuss von Stadt und Land ist das jedoch nicht zu finanzieren.<br \/>\nViele Arbeitspl\u00e4tze gingen seit 1990 in Hildburghausen verloren. Die &#8222;Schraube&#8220;, der einst gr\u00f6\u00dfte Arbeitgeber mit \u00fcber 1200 Besch\u00e4ftigten, steht nicht mehr. Neue Gewerbeansiedlungen konnten nicht den n\u00f6tigen Ausgleich bringen. Daher sind viele Wallrabser gezwungen, ausw\u00e4rts zu arbeiten. Ein Gro\u00dfteil davon verdient sein Geld im benachbarten Bayern.<br \/>\nEinige Br\u00e4nde in j\u00fcngster Zeit haben die Wallrabser in Angst und Schrecken versetzt. Unl\u00e4ngst, in der Fr\u00fch am 25. M\u00e4rz 2006 brandte der Holzhandel Ha\u00dffurther &amp; Langguth an der R\u00f6mhilder Stra\u00dfe fast vollst\u00e4ndig nieder. Wenige Tage sp\u00e4ter konnte der Brandstifter \u00fcberf\u00fchrt werden. Wie zu erfahren war, hatte dieser; selbst Feuerwehrmitglied; im Frust \u00fcber famili\u00e4re Probleme auch weitere 6 Br\u00e4nde gelegt.<\/p>\n<p>Die Sanierung des Backhauses wurde im November 2012 abgeschlossen. Seitdem konnte der Ofen austrocknen und sich setzen. Am 22. Dezember war es nun soweit. Das erste Mal wurde im Backofen Zwiebelkuchen gebacken. Unter fachm\u00e4nnischer Anleitung des Meininger Ofenbauers begannen die Vorbereitungen und die ersten Backversuche. Das Ergebnis begeistert nicht nur die M\u00e4nner vom Feuerwehrverein. Sie hatten bereits drei Tage vorher vorsichtig den Ofen angesch\u00fcrt und am Samstag ihre Weihnachtsfeier mit dem Probelauf des Backofens verbunden. Die Generalprobe gelang.<br \/>\nNachdem der Ofen noch einmal auf Temperatur gebracht wurde, kamen Zwiebelkuchen und Brote in die R\u00f6hre. Es dauerte nicht lange. Die fertigen Zwiebelkuchen und die Brote lagen durchgebacken und ohne verbrannte Kruste auf dem Brett. Den Backmeistern machte es sichtlich Spa\u00df, mit dem neuen St\u00fcck zu arbeiten. Nur einmal mussten sie trockenes Reisig nachlegen, um die Backtemperatur zu halten. Bei 150 \u00b0C wurden dann noch viele&nbsp;Brote gebacken. Anschlie\u00dfend folgte ein Spanferkel. Auch das kam mit bestem Ergebnis wieder aus dem Ofen. Nun k\u00f6nnen die zuk\u00fcnftigen Backhausfeste unbesorgt stattfinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wallrabs ist ein Stadtteil der S\u00fcdth\u00fcringischen Kreisstadt Hildburghausen.&nbsp;Man kann schon stolz sein in einem Dorf zu wohnen, das im Jahr 2019 1111 Jahre alt ist. Nur wenige Orte in der&nbsp;ehemaligen Pflege Coburg k\u00f6nnen so ein Alter vorweisen. 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